Werkstatt-Technik im Wandel der Zeit

 


 

Schleifsteine zum Schleifen von Bifocalgläsern.

Mit dem rechten Schleifstein wurde das Glas für die Ferne geschliffen (unten rechts) mit dem linken Stein wurde das Glas für die Nähe geschliffen (unten links). Die beiden Glasteile wurden dann zusammen gekittet, bzw. bei Metallbrillen auch nur zusammen in das Gestell gesetzt und zugeschraubt.

Die beiden Steine wurden von mir in den 70iger Jahren noch benutzt um in Notfällen Kunden über 1/2 jährige Lieferzeiten von VEB ROW wegzuhelfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Handschleifstein ca. 1910, Sandstein.

1968 in unserer alten Werstatt aufgenommen. 1999 beim Umzug entsorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  

Scheitelbrennwertmesser mit Beleuchtungsspiegel damals gab es noch keine elektrische Beleuchtung. ca. 1910

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Spannungsprüfer um die Spannung im Glas an den Anlagepunkten des Glases am Metallrand oder an den Schrauben zu prüfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Prismatometer zur Messung der prismatischen Wirkung von Brillengläsern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Glasschneidemaschine, damit wurde das Brillenglas mit Hilfe von Schablonen auf die benötigte Form und Größe geschnitten. Danach wird es mit dem Schleifstein geschliffen und genau in die Brillenfassung eingepaßt.

ca. 1930

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Der Schleifautomat FM27 ein Begleiter der Augenoptiker in der DDR über 30 Jahre.

Ca. Ende der 30iger Jahre in Rathenow von Wernicke & Co. entwickelt und in der DDR noch bis in die 60iger Jahre gebaut, wurde er erst Anfang der 70iger Jahre von den Optosupan abgelöst. Hier eine Gebrauchsanleitung von 1951. Die mit der Schneidemaschine oben geschnittenen Brillengläser wurden mit diesen Automat gerandet. Als Schleifstein wurde Korund verwendet.

 


 

Nietgerät für Reparaturen am Brillengestell.

ca. 1930

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Mechanikerdrehbank ca. 1910.

 Ursprünglich mit Fußantrieb wie bei einer Nähmaschine. Mit ihr wurde von mir ein großer Teil der Geräte zur Kontaktlinsenherstellung gedreht und gefräst

 


Mechanikerdrehbank ca. 1977.

 


Schaltuhr für Schaufenster und Hauslicht mit Jahreszeitennocke ca 1920.

Auf der Uhr ist es gerade mitte Mai. Uhr ist noch voll funktionsfähig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Glasbohrmaschine ca. 1950

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 Scheitelbrennwertmesser

Ruka ca. 1955