Bürotechnik im Wandel der Zeit

 

Landenkasse 18.4.1911 gekauft, es wird nur noch die Geldschublade verwendet,

da die Beträge nur bis 99,99 gehen. mehr...

 

Maschine zum addieren und subtrahieren ca. 1930

4 Arten-Rechner


Mit dieser 4-Arten-Rechanmaschine machte ich ab 1974 meine Buchführung und Krankenkassenabrechnung.

Normaler Taschenrechenschieber und ein Variopter (Spezialrechenschieber für die Augenoptik)


1975 ersetzte dieser russische Tischrechner den Handkurbler. Das gleiche Prinzip nur statt Kurbel ein Motor und eine Verkleidung drum rum.


Ca. 1976, mein Eintritt in das elektronische Zeitalter im Büro.


 1985 begann bei uns im Betrieb das Computerzeitalter

Von der ÖVW bekamen wir die Erlaubnis uns in der HO einen Heimcomputer zu kaufen. Als Bildschirm wurde ein Junost Kofferfernseher umgebaut, als Massenspeicher wurde ein Kassettentonbandgerät benutzt und gedruckt wurde mit einer elektrischen Schreibmaschine. Die Programme durfte man in einen primitiven Basicdialekt selbst schreiben. Als Arbeitsspeicher hatte man 12 kB zur Verfügung. Als Zusatzmodul gab es 64 kB RAM, dort konnte z.B. dann das Gläserlager oder der Kontaktlinsenmeßlinsensatz (ca. 500 Linsen) eingeschrieben werden und mit den 12 kB großen Verwaltungsprogramm bearbeitet werden.

Ausschnitt eines kleinen Programms zur Berechnung von Kontaktlinsen


 

Die Taschenrechner unserer Firma.

Links und oben DDR-Rechner. rechts Palm PDA-Computer mit 80 MB Speicher und selbstgeschriebener Branchensoftware

Unten eigene Branchensoftware auf dem Palm zur Auswahl des günstigsten Kontaktlinsen-Materials (Dicken und Gewichtsberechnung), Berechnungen zu torischen KL und Fassungskalkulation.
Heute laufen diese Programme mit einem Emulator auf dem Smartphone.

   

  

  

 


 

Die Telefone unserer Firma

Das erste Tastentelefon mit Mithörlautsprecher, das 1. Funktelefon nach der Wende und die neueren Handys.

Die erste Zeit nach der Wende mußten wir bei unseren telefonischen Gläserbestellungen noch über das Fernamt gehen, was 1/2 Std. und länger dauerte. Mit dem C-Netztelefon konnten wir direkt nach Bamberg zu unserer Gläserfirma telefonieren.